Einfach im Flow sein: der Begriff bekommt gerade in letzter Zeit immer mehr Aufmerksamkeit. Geprägt hat ihn der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Wir bringen ein bisschen Licht ins Dunkel, beleuchten, was Flow mit Kreativität zu tun hat und wie jeder in den Glückszustand kommen kann – sogar bei der Arbeit.

Wenn wir von Flow sprechen, meinen wir damit ein Gefühl des Glücks und der Erfüllung. Skifahrer erreichen es, wenn sie im Winterurlaub eine anspruchsvolle Abfahrt meistern. Chirurgen gehen im Flow auf, wenn sie sich voll auf eine Herz-OP konzentrieren und Kinder erleben das Gefühl im anspruchsvollen Spiel mit der Playstation. So unterschiedlich diese Aktivitäten auch sein mögen, sie alle können zum Flow führen. Der Schlüssel liegt im Gleichgewicht zwischen den Anforderungen, denen wir uns stellen und den Fähigkeiten, die wir haben, um diese zu meistern. Fühlen wir uns gleichzeitig gefordert und zuversichtlich, dass wir die Aufgabe schaffen, sind die besten Voraussetzungen für den Flow  gegeben. In dieser Balance gehen Menschen ganz in einer Tätigkeit auf und sind voller Konzentration. Glückshormone werden ausgeschüttet und sorgen für das positive Gefühl.

Kann man bei der Arbeit in den Flow kommen?

Um in scheinbarer Mühelosigkeit aktiv, kreativ und höchst produktiv zu sein, darf man nicht gestört werden. Sich selbst eine ruhige Umgebung zu schaffen, in der Ablenkung ausgeschlossen ist, ist daher eine wichtige Vorbereitung. Aber auch die Tätigkeit selbst ist nicht unwichtig: erledigt man sie in erster Linie für höheres Ansehen oder mehr Geld, wird sich das Flowgefühl nicht einstellen. Nur wer um der Aufgabe selbst willen arbeitet, kann den Flow erreichen. Erfüllende, sinnstiftende Tätigkeiten sind die Basis für arbeiten im Flow. Die Voraussetzungen für den Flow sind so allgemein, dass wir dieses Gefühl auch bei der Arbeit erleben können. Aufgaben erscheinen müheloser, wenn wir das Ziel klar vor Augen haben. Wenn wir dann voll konzentriert ohne Unterbrechungen arbeiten können und weder über- noch unterfordert sind, kann der Zustand auch hier eintreten.

Ein Idealzustand?

Klingt nach einem Idealzustand? Ja, genau das ist Flow. Untersuchungen haben gezeigt, dass Flow nicht erlebt wird, wenn man sich vornimmt ihn zu erreichen. Vielmehr passiert er einfach und wir wissen oft erst hinterher, dass wir unter perfekten Bedingungen gearbeitet haben. Das Gefühl kann auch in Teams entstehen, die Voraussetzungen dafür sind die gleichen wie oben beschrieben. Teamflow entsteht bei eingespielten Teams, die an einer erfüllenden Aufgabe gemeinsam mit voller Kraft und gegenseitigem Vertrauen arbeiten. Das Team ist dann wie eine Fußballmannschaft, die um die Weltmeisterschaft spielt und den Sieg zum Greifen nah hat.

Und warum steht flow in flowedoo?

Wir wollen mehr Flow in die Arbeitswelt bringen. Wir streben danach, die Aufgaben im Idealbereich zwischen Anforderungen und Fähigkeiten zu gestalten, Arbeit auf Augenhöhe zu ermöglichen und ein vertrauensvolles Umfeld zu schaffen. So können wir gemeinsam kreativ werden und viel bewirken – mit Spaß und Freude am Tun. Über die Namensbedeutung von flowedoo lesen Sie hier mehr.

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